Farben und Tarnung

Die Farbe und die Tarnung der Fahrzeuge der Wehrmacht wurde wärend des Krieges wiederholt gewechselt. Manchmal galten die neuen Bestimmungen nur für neue Fahrzeuge, manchmal auch für die die schon im Einsatz waren. Daher hatte der Heer schlussendlich eine ganze Menge von verschiedene Arten von Färbungen und Tarnungen, die zum Teil für bestimmte Kriegsschauplätze und Jahreszeiten entforfen worden waren, zum Teil dann aber woanders wieder auftauchten.

Auf den folgenden originalen Heeresmitteilungen, haben Sie die Möglichkeit die komplette Geschichte der Entstehung dieser Dinge nachlesen. Ein Fahrzeug welches heute restauriert wird, und korrekt gespritzt werden soll, kann daher sehr genau "nachbemalt" werden, um völlig korrekt auszusehen.

Man sollte noch dazu wissen, dass die RAL Nummern in diesen Dokumenten nicht den RAL Nummern die wir heute benutzen entsprechen. Es ist heute schwierig zu bestimmen, wie genau die Farben damals ausgesehen haben.

Ein ähnliches Problem ist mit den Mustern der Tarnung nicht entstanden, weil man damals diese sozusagen "von Hand" bei der Truppe machte, und nicht schon bei den Herstellern der Fahrzeuge. Daher gibt es (und gab es) keinen "richtigen" Muster für die Tarnung. Diese ist also immer korrekt, wenn sie mindestens den Heeresmitteilungen entspricht.

Alle Dokumente sind im PDF Format.

H. M. 1937, Nr. 340

H. M. 1938, Nr. 687

H. M. 1940, Nr. 864

Vorläufige Bedingungen für Anstrich (10.2.1941)

H. M. 1941, Nr. 281

H. M. 1941, Nr. 1128

H. M. 1942, Nr. 315

H. M. 1942, Nr. 600

H. M. 1943, Nr. 181

H. M. 1943, Nr. 322

H. T. V. BI. 1943, Nr. 39

H. T. V. BI. 1943, Nr. 376

H. V. 1945, Nr. 52

Genormte Anstriche